{"id":1326,"date":"2015-04-16T20:54:33","date_gmt":"2015-04-16T20:54:33","guid":{"rendered":"http:\/\/ourworld-magazine.com\/de\/?page_id=1326"},"modified":"2015-04-20T12:13:23","modified_gmt":"2015-04-20T10:13:23","slug":"our-world-eighteen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/ourworld-magazine.com\/de\/our-world-eighteen\/","title":{"rendered":"Our World Eighteen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/ourworld-magazine.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/04\/Illu_WakeUpCall.jpg\" alt=\"Wakeup Call\" width=\"507\" height=\"315\" class=\"alignleft size-full wp-image-1327\" srcset=\"http:\/\/ourworld-magazine.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/04\/Illu_WakeUpCall.jpg 507w, http:\/\/ourworld-magazine.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/04\/Illu_WakeUpCall-300x186.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 507px) 100vw, 507px\" \/><\/p>\n<h1>\/\/ Ein Blick auf den \u201clateinameri-<br \/>kanischen Boom\u201d in Europa \/\/<\/h1>\n<h3>All jenen gewidmet, die ihr Wissen teilen wollen und mir so direkt oder indirekt etwas beigebracht haben. In anderen Worten: der Menschheit gewidmet.<\/h3>\n<\/p>\n<p>Die homogenisierende Kultur unserer Zeit zeichnet sich durch die Tendenz aus, Konzepte zu standardisieren, Verhaltensmuster zu schaffen und Ideologien aufzuzwingen. Zugleich nimmt der Respekt vor den Unterschieden und den Entwicklungsprozessen von Individuen, Familien, sozialen Gruppen oder Nationen ab. Durch die Informationsflut, die t\u00e4glich auf uns einprasselt, ver\u00e4ndert sich unsere Wahrnehmung, und im Streben nach Zugeh\u00f6rigkeit vergessen wir, was am wichtigsten ist: gl\u00fccklich zu sein und unser Potenzial auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n<p>Nicht nur auf Reisen konnte ich mich auf die Suche nach neuen Perspektiven machen, sondern auch im Rahmen meiner Teilnahme an verschiedenen kulturellen Veranstaltungen, wo ich mich mit K\u00fcnstlern unterschiedlicher Positionen, Ausdrucksformen und Disziplinen austauschen konnte. Der Februar begann mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin, gefolgt von der Kunstmesse ARCO in Madrid.<\/p>\n<p>Zehn Tage lang wurde im multikulturellen Berlin die Berlinale, eines der renommiertesten Filmfestivals Europas, abgehalten. Der Berlinale-Leiter Dieter Kosslik selbst k\u00fcndigte schon im Vorfeld an, dass die 65. Edition der Filmfestspiele sehr lateinamerikanisch gepr\u00e4gt sein w\u00fcrde. Mehr als 45 Filme aus Lateinamerika und die Sonderreihe des indigenen Films, NATIVe, nahmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Region, ihre wundersch\u00f6nen Landschaften und ihre Konflikte; sie zeigten das L\u00e4cheln, die Vitalit\u00e4t, die Beharrlichkeit ihrer Menschen und zweifelsohne das Talent und das K\u00f6nnen ihrer Filmschaffenden.<\/p>\n<p>Bei der Kunstmesse ARCO in Madrid war in diesem Jahr Kolumbien das Gastland. Zehn Nationalgalerien und 20 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler wurden ausgew\u00e4hlt, das Land auf der Kunstmesse, die unleugbar kommerziell ausgerichtet ist, zu vertreten. Au\u00dferdem erm\u00f6glichten verschiedene private Institutionen und Firmen mithilfe von F\u00f6rdergeldern in H\u00f6he von etwa 800.000 Dollar 60 kolumbianischen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern, nach Madrid zu kommen. Diese waren dort in den Ausstellungen vertreten, die parallel zur Messe in Einrichtungen wie La Casa Encendida, dem Museo Reina Sof\u00eda oder dem Museo Nacional de Artes Decorativas stattfanden.<\/p>\n<p>Ein permanenter Dialog von verschiedenen K\u00fcnstlern, die unabh\u00e4ngig von ihren \u00e4sthetischen Positionen st\u00e4ndig neue Perspektiven auf internationaler Ebene verhandeln ist zweifelsfrei positiv, genauso wie die Tatsache, dass dadurch in Europa die Sichtbarkeit k\u00fcnstlerischer Ausdrucksformen aus Lateinamerika verst\u00e4rkt wird. Schon seit geraumer Zeit spricht man in europ\u00e4ischen Medien vom \u201elateinamerikanischen Boom\u201c, so als ob wir nun endlich geschafft h\u00e4tten, was wir uns jahrelang herbeigesehnt hatten. Als ob unser Hauptzweck w\u00e4re, uns nach au\u00dfen hin zu beweisen, um unsere Arbeit und unser Talent validieren zu lassen, da unsere eigene Kurzsichtigkeit uns diesen Blick auf uns selbst verwehrt.<\/p>\n<p>Wir nehmen oftmals nicht wahr, dass modernes Denken eine kulturelle Homogenisierung auf globaler Ebene erfordert. Zahlreiche Filme, die als \u201eFestivalfilme\u201c kategorisiert werden, sind auf die Erwartungen und Anforderungen eines internationalen Publikums zugeschnitten. Hans Belting spricht von dem Drang, sich den sogenannten Industriel\u00e4ndern anzuschlie\u00dfen, der auch zur Verbreitung westlicher Kunst in anderen Teilen der Welt gef\u00fchrt hat, da diese das Versprechen vom Erfolg der Modernisierung mit sich f\u00fchrt.(1)<\/p>\n<p>Es ist hier entscheidend, lokale und regionale Themen nicht aus den Augen zu verlieren, w\u00e4hrend man sich international ausrichtet und das Interesse eines breiteren Publikums zu wecken versucht. Es stimmt zwar, dass eine verst\u00e4rkte Hinwendung zu regionalen Themen stattgefunden hat \u2013 dennoch werden Plattformen und Publikum meist au\u00dferhalb der eigenen regionalen Grenzen gesucht. Ich hoffe, ich bin nicht die Einzige, die gerne eine verst\u00e4rkte Distribution regionaler Produktionen innerhalb Lateinamerikas sehen w\u00fcrde, und der es gefallen w\u00fcrde, wenn es mehr Interesse an einer regionalen Mobilit\u00e4t g\u00e4be, anstatt immer nur Europa als einzig m\u00f6gliches Paradigma und legitimierende Instanz zu sehen. Noch immer kann ich nicht fassen, dass ich in Europa mehr lateinamerikanische Filme zu sehen bekommen habe als in Bogot\u00e1. Nichts rechtfertigt die Aufgabe von Prozessen der Selbstfindung f\u00fcr die Aneignung und Repetition von Konzepten, die uns in vielen F\u00e4llen so fremd erscheinen.<\/p>\n<p>Damit m\u00f6chte ich keineswegs sagen, dass ich den Isolationismus bef\u00fcrworte, denn nat\u00fcrlich wachsen wir daran, wenn wir neue Perspektiven einnehmen \u2013 aber nur, wenn wir uns selbst dabei immer im Blick behalten und das n\u00e4hren, was uns ausmacht. Die nationale Identit\u00e4t wird durch den Lauf der Zeit und den Austausch zwischen Gesellschaften geschaffen und geformt, und sie ver\u00e4ndert sich nicht schlagartig, sondern Schritt f\u00fcr Schritt durch bestimmte kulturelle Praktiken.(2) Beim wiederholten Kontakt mit den kulturellen Codes anderer Regionen f\u00e4ngt man an, die eigenen Codes anzugleichen. Wie Octavio Getino sagt: \u201eEs ist, als ob man beim Blick in den Spiegel hinter dem eigenen Abbild auch das Spiegelbild einer anderen Person sehen w\u00fcrde. Allm\u00e4hlich beginnt man, sich mit der anderen Person identifizieren zu wollen.\u201c Genau das passiert im Kino. Wenn man h\u00e4ufig die Codes anderer Kulturen auf der Leinwand sieht, gleicht man die eigenen kulturellen Codes an und tauscht Mate oder Atole gegen Coca-Cola ein.(3)<\/p>\n<p>Sowohl im Kino als auch in der bildenden Kunst f\u00fchren Begegnungen auf globaler Ebene zur Schaffung von Paradigmen und Modellen, die \u00fcber die Diskussion von \u201egut und schlecht\u201c hinausgehen. Sie sind inklusiv oder exklusiv in Bezug auf Marktvorg\u00e4nge und wirtschaftliche Rentabilit\u00e4t. Was sich verkauft, funktioniert.<\/p>\n<p>Auf Festivals, Biennalen und Messen wird zunehmend wichtiger, welcher Film die h\u00f6chsten Produktionskosten hatte oder wessen Kunstwerke derzeit die h\u00f6chsten Verkaufssummen erzielen. Das Werk selbst z\u00e4hlt immer weniger, ebenso wie Leistung, Kreativit\u00e4t, Arbeit, Innovation oder die politische Dimension des k\u00fcnstlerischen Ausdrucks. Wie k\u00f6nnen wir ein Kunstwerk interpretieren oder uns der Perspektive des K\u00fcnstlers ann\u00e4hern, wenn wir alles an finanziellen Ma\u00dfst\u00e4ben messen? Sind also die Regeln des Marktes wichtiger als das Werk selbst? Wieso sollten wir zulassen, dass das K\u00fcnstlerische und seine Bedeutungen durch den \u00e4sthetisch-ideologischen Neokolonialismus verdr\u00e4ngt werden?<\/p>\n<blockquote><p>\u201cEs geht nicht darum, politische Filme zu machen, sondern darum, Filme politisch zu machen\u201d (4)<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine der Antworten liegt m\u00f6glicherweise in der Art und Weise, wie die Kunst sich dem Publikum n\u00e4hert und umgekehrt. Einerseits sollten K\u00fcnstler sich dem Publikum und nicht dem Markt zuwenden, und andererseits sollte das Publikum ein bisschen \u00fcber das hinausgehen, was von den Medien angeboten wird, und eigene Fragestellungen und Forderungen an die Kunst richten. Bei gro\u00dfen Kunst-Events sollten R\u00e4ume geschaffen werden, innerhalb derer Diskussion und Feedback vom Publikum \u2013 sowohl Fachleute als auch Laien \u2013 stattfinden k\u00f6nnen. Dabei sollte man nat\u00fcrlich nicht vergessen, dass die bekanntesten Arbeiten nicht zwangsweise auch die besten sind.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen nicht die Augen verschlie\u00dfen vor den Regeln, die rund um Kapital, \u00c4sthetik und Mode in der Welt aufgestellt wurden. Daher ist es wichtig, sich bewusst zu werden, dass ein wahrer Sinn f\u00fcr Moderne noch mehr beinhaltet als globalisierte M\u00e4rkte, und zwar, wie Jos\u00e9 Mart\u00edn Barbero es formulierte, \u201edie Gestaltung von Gesellschaften, in denen die Dynamik der Wirtschaft und der Kulturwelt nicht nur die Heterogenit\u00e4t von Gruppen und ihre Wiederanpassung an die Anforderungen des Globalen mobilisiert, sondern auch die Koexistenz unterschiedlicher Codes und Narrative innerhalb einer Gesellschaft\u201c.(5)<\/p>\n<p>Aber es gibt keinen Grund, den Mut zu verlieren. Der Prozess hat schon Fr\u00fcchte getragen. Die Beobachtung und Analyse dieser Aspekte haben dem Widerstand und den Forderungen nach Identit\u00e4t St\u00e4rke verliehen gegen\u00fcber dem freien Strom von Informationen und M\u00e4rkten im Zeitalter der sogenannten Hypermoderne. Dies konstituiert den inneren Antagonismus der globalen Kunst.(6)<\/p>\n<p>Als Reiseliebhaberin ist es f\u00fcr mich sehr bereichernd, Personen mit unterschiedlichen Standpunkten, Ideen und Ansichten kennenzulernen. Jeder Mensch, der unseren Weg kreuzt, repr\u00e4sentiert eine v\u00f6llig andere Welt. Warum sollten wir uns alle aneinander angleichen? Wir d\u00fcrfen nicht aufh\u00f6ren, auch andere Ausdrucksformen von Kunst, die nicht unbedingt in den bekanntesten Festivals, Museen, Messen oder Biennalen vertreten sind, unsere Aufmerksamkeit zu schenken.<\/p>\n<p>Man muss sich bewusst sein, dass uns diese Begegnungen neue Perspektiven und neue Sichtweisen auf die Welt vermitteln, ohne aber zu denken, dass eine Perspektive die einzig richtige ist und \u00fcber andere dominieren sollte. Ich freue mich zu sehen, dass die Arbeiten unserer K\u00fcnstler in Europa rezipiert werden, aber wir wollen sie eben auch bei uns zu Hause sehen. In Bogot\u00e1 habe ich lange nicht so viele lateinamerikanische Filmproduktionen gesehen, wie ich sie in Europa sehen konnte. Es ist toll, dass lateinamerikanische Filme in Cannes ausgew\u00e4hlt werden, aber wir sollten uns daf\u00fcr einsetzen, dass sie auch auf den Filmfestivals von Santa Cruz, Morelia oder Cuenca zu sehen sind. Jede und jeder von uns ist daf\u00fcr verantwortlich, dass nicht eine einzige Sichtweise alle anderen \u00fcberschattet und dominiert, denn das z\u00f6ge eine narrative Krise und einen Identit\u00e4tsverlust nach sich.<\/p>\n<blockquote><p>Ein bisschen Gef\u00fchl muss sein, denn ohne Emotion gibt es keine Kunst (7)<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Beispiel daf\u00fcr, wie man eine Balance zwischen \u00c4u\u00dferem und Innerem herstellen kann, hat der kolumbianische K\u00fcnstler Antonio Caro im Kulturzentrum Espacio Trap\u00e9zio in Madrid erlebt. Die private Galerie im Mercado San Ant\u00f3n wurde von den Organisatoren der Kunstmesse angefragt, ihre T\u00fcren f\u00fcr einen K\u00fcnstler des Gastlandes zu \u00f6ffnen. Die Galerie willigte ein und stellte eine Bedingung: ein lokaler K\u00fcnstler sollte dort zeitgleich ausstellen d\u00fcrfen. Dies ist ein gutes Beispiel f\u00fcr Autonomie und die wachsende Bedeutung, die auch privaten Einrichtungen in ihrer \u00f6ffentlichen Bildungsfunktion zukommt.<\/p>\n<p>Die Kunst und das Reisen haben etwas gemeinsam: die M\u00f6glichkeit, sich der Welt und neuen Sichtweisen zu \u00f6ffnen. Es gibt Orte, die uns gefallen, und Orte, die uns weniger gut gefallen, aber jeder Ortswechsel bringt neue Erfahrungen mit sich. Es ist ein Abenteuer, durch das man dazulernt, so auch wenn man ins Kino oder ins Theater geht, Graffiti betrachtet, wenn man fotografiert, ein Konzert oder eine Ausstellung besucht.<\/p>\n<p>Nun haben wir unsere Pforten schon ge\u00f6ffnet \u2013 was aber wollen wir zeigen? Diese Frage umfasst die Aufgabe der Rekonstruktion und Wiedereroberung unserer Identit\u00e4ten, und die Herausforderung, uns weiterhin innerhalb der Globalit\u00e4t zu bewegen. Unsere Weltanschauung muss ihre inh\u00e4rente Kraft zur\u00fcckgewinnen, sich einem bestimmten dominierenden \u00f6konomischen Schema zu widersetzen. Es ist Zeit, den Wettbewerb um Anerkennung hinter sich zu lassen und Platz f\u00fcr etwas zu machen, was uns schon lange fehlt: die Kooperation.<\/p>\n<blockquote><p>\n(1) BELTING, Hans,\u201cContemporary Art as Global Art. A Critical Estimate\u201d. The Global Art World. Audiences, Markets and Museums, Hg.. Hatje Cantz, Ostfildern, 2009.<\/p>\n<p>(2) BORDAT, Elodie. Cine e identidad : un an\u00e1lisis de las pol\u00edticas de fomento al cine en Argentina y en M\u00e9xico en el siglo XX. (Axe VI, Symposium 26). Independencias \u2013 Dependencias \u2013 Inter- dependencias, VI Congreso CEISAL 2010, Jun 2010, Toulouse, France.<\/p>\n<p>(3) Ebd.<\/p>\n<p>(4) GODARD, Jean Luc. Aus \u201cBerlinale 2015. Das politische Festival. http:\/\/www.swr.de\/swr2\/kultur-info\/kulturgespraech\/das-politische-festival\/-\/id=9597128\/did=15060626\/nid=9597128\/fu5jup\/index.html<\/p>\n<p>(5) MARTIN-BARBERO, Jes\u00fas; Ochoa Gautier, Ana Mar\u00eda. Pol\u00edticas de multiculturalidad y desubicaciones de lo popular. In: Cultura, pol\u00edtica y sociedad Perspectivas latinoamericanas. Daniel Mato. CLACSO, Consejo Latinoamericano de Ciencias Sociales, Ciudad Aut\u00f3noma de Buenos Aires, Argentina. 2005. pp. 181-197.<\/p>\n<p>(6) AUGE, Marc, An Anthropology for Contemporaneous Worlds, Stanford University Press, Stanford, 1999<\/p>\n<p>(7) CARO, Antonio. Interview in Enclave Com\u00fan \u00b7 www.enclavecomun.com\/caro-sin-angel-no-hay-arte\/\n<\/p><\/blockquote>\n<h3>Valery Rojas<\/h3>\n<blockquote><p>Valery Rojas ist eine Politikwissenschaftlerin aus Kolumbien und wohnt derzeit in Deutschland. Sie ist Gr\u00fcnderin und Leiterin des Vereins Kunstrial in Berlin, arbeitet als Korrespondentin und berichtet \u00fcber Tourismus, Politik und Kunst f\u00fcr verschiedene mexikanische, kolumbianische und spanische Medien. Die Filmkunst hat sie im Blut, und ihr Werkzeug ist die Fotografie. Ihre Neugierde und Ungeduld sind angeboren, den Glauben an Utopien hat sie geerbt und ihre Rationalit\u00e4t basiert auf Erfahrung.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Manuel Cabrera<\/h3>\n<blockquote><p>Manuel Cabrera wurde 1986 in Mexiko Stadt geboren. Er studierte Grafikdesign an der Universidad Iberoamericana. Zur Zeit arbeitet er als freischaffender Grafikdesigner und Illustrator, w\u00e4hrend er dabei ist, ein zweites Studium in Architektur zu beenden.<\/p><\/blockquote>\n<p>M\u00e4rz 2015<br \/>\n\u00a9 Santacruz International Communication <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\/\/ Ein Blick auf den \u201clateinameri-kanischen Boom\u201d in Europa \/\/ All jenen gewidmet, die ihr Wissen teilen wollen und mir so direkt oder indirekt etwas beigebracht haben. In anderen Worten: der Menschheit gewidmet. Die homogenisierende Kultur unserer Zeit zeichnet sich durch die Tendenz aus, Konzepte zu standardisieren, Verhaltensmuster zu schaffen und Ideologien aufzuzwingen. 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